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Allgemeine Geschäftsbedingungen

der Firma Lothar Langguth (Bergbummler Reisen) Dresden, BRD (nachfolgend A genannt).

0. Einführung

a) Für die Bestellung über Internetauftritt gilt: Der Reisende füllt im Bestellformular des A die vorgegebenen Felder aus und schickt seine Bestellung auf vorgegebenem elektronischen Weg an A ab. A ist berechtigt, die Daten elektronisch zu speichern und zu verarbeiten. A ist den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen verpflichtet, und wird diese Daten nur zur Geschäftsabwicklung benutzen. Dem Besteller ist bekannt, dass durch die Internetstruktur Möglichkeiten bestehen, dass unberechtigte Dritte von übermittelten Daten Kenntnis erlangen. Dieses Risiko trägt allein der Besteller.

b) Die Angebote von A sind freibleibend und unverbindlich. Ein Angebot in Sinne dieser Bestimmung stellt eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes durch den Reisenden dar. Ein Vertrag kommt erst durch eine schriftliche Auftragsbestätigung durch A zustande. Das Vertragsverhältnis zwischen Reisenden und A richtet sich ausschließlich nach diesen Bedingungen, die durch Auftragserteilung bzw. Annahme vom Reisenden rechtsverbindlich anerkannt werden. Dies gilt auch, wenn A anderslautenden Bedingungen des Reisenden nicht ausdrücklich widerspricht.

c) Nebenabreden und Änderungen bedürfen einer schriftlichen Bestätigung seitens A.

d) Falls nicht anderes vereinbart wurde, gelten die A unterbreiteten Informationen nicht als vertraulich. A darf für eigene Zwecke die Daten des Reisenden in gesetzlich zulässiger Weise speichern und verwerten.

1. Abschluß des Reisevertrages

a) Der Reisevertrag wird schriftlich abgeschlossen (Reiseanmeldung und Reisebestätigung). Sämtliche Abreden, Nebenabreden und Sonderwünsche sind schriftlich zu erfassen. Dazu erhält der Reisende vor Vertragsabschluß die vollständigen Allgemeinen Reisebedingungen des A. Unverzüglich nach Reiseanmeldung erhält der Reisende die vollständige Reisebestätigung. Dazu ist A nicht verpflichtet, wenn es sich um eine kurzfristige Buchung weniger als 7 Tage vor Reisebeginn handelt.

b) An die Reiseanmeldung ist der Reisende 14 Tage gebunden. Die Anmeldung erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mitaufgeführten Personen. Für deren Vertragsverpflichtung hat der Anmelder wie für seine eigene Verpflichtung einzustehen. Innerhalb dieser Frist wird die Reise durch A bestätigt. Kurzfristige Buchungen zwei Wochen vor Reisebeginn und kürzer führen durch die sofortige Bestätigung bzw. durch die Zulassung zur Reise zum Vertragsabschluß.

c) Telefonisch nimmt A lediglich verbindliche Reservierungen vor, auf die hin der Reisevertrag durch die schriftliche Reiseanmeldung, die der Reisende unverzüglich unterschrieben zurückzuleiten hat und die Reisebestätigung geschlossen wird. Reicht der Reisende die unterschriebene Reiseanmeldung nicht innerhalb einer Frist von 7 Tagen nach Zugang der Reiseanmeldung zurück, so kann A von der Reservierung Abstand nehmen, sofern es der Reisende nach Aufforderung wiederum unterläßt, die Reiseanmeldung unterschrieben zurückzuschicken. Schadensersatzansprüche wegen Nichteinhaltung der Reservierungsabrede bleiben hiervon unberührt. Für Buchungen mittels Reservierungssystemen (Internet) gilt das unter Punkt 1.c) Ausgeführte entsprechend.

d) Weicht die Reisebestätigung von der Reiseanmeldung des Reisenden ab, so bildet die Reisebestätigung einen neuen Vertragsantrag, an den A 10 Tage gebunden ist und den der Reisende durch die Rücksendung der Reiseanmeldung innerhalb dieser Frist annehmen kann.

e) Ausdrücklich im Katalog, den Reiseunterlagen und den sonstigen Erklärungen etc. als vermittelt beschriebene Leistungen unterliegen nicht dem Reisevertragsrecht. Im Fall der Reisevermittlung ist die Haftung seitens A ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen und die Hauptpflichten von A aus dem Reisevermittlervertrag betroffen sind, eine zumutbare Möglichkeit zum Abschluß einer Versicherung besteht oder zugesicherte Eigenschaften fehlen. A haftet insofern grundsätzlich nur für die Vermittlung, nicht jedoch für die vermittelten Leistungen selbst. Für den Vertragsabschluß gelten die Bestimmungen des Punktes 1. sinngemäß.

2. Zahlung

a) Preisangaben erfolgen freibleibend - es gelten die im Unternehmen zum Bestellzeitpunkt gültigen Preise. Für den gesamten Rechnungsbetrag ist vom Reisenden Einzugsermächtigung zu erteilen oder der Rechnungsbetrag ist per Vorkasse in Euro auf das Konto des A zu überweisen.

b) Zahlungen sind ohne Abzug entsprechend erteilter Rechnung des A eingangsbefristet 14 Tage ab Rechnungsstellung fällig und ohne Abzug zu bezahlen. Wechsel und Schecks werden nicht angenommen.

c) Gerät der Reisende mit der Zahlung in Verzug, so ist A berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 1 % des Gesamtreisepreises monatlich zu verlangen. Dem Reisenden steht der Nachweis eines geringeren, A der Nachweis eines höheren Schadens offen. A kann dem Reisenden zur Bewirkung der Leistung eine Nachfrist von 14 Tagen mit der Erklärung bestimmen, daß im Fall der Nichtzahlung A die Leistungen nach Fristablauf ablehne. Nach Fristablauf kann A vom Vertrag zurücktreten bzw. Schadensersatz verlangen.

d) Der Reisende kann mit Gegenansprüchen nur aufrechnen, wenn diese unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.

e) Wird bei Zahlungsverzug des Reisenden ein Inkassobüro mit dem Forderungseinzug beauftragt, so hat der Reisende aus dieser Beauftragung entstehende Kosten mit Ausnahme des Erfolgshonorars zu tragen.

f) Für jede Zahlungserinnerung wird eine pauschale Gebühr von 10 € erhoben.

g) Ein eventueller Restbetrag ist bis 14 Tage vor Reisebeginn gegen die Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen zu zahlen.

h) Erfolgt die Zahlung nicht vollständig und pünktlich, hat A das Recht, seinerseits vom Vertrag zurückzutreten und Ersatzanspruch in Höhe entsprechender Rücktrittsgebühren zu verlangen.
Bearbeitungs-, Rücktritts- und Umbuchungsgebühren sind jeweils sofort zu bezahlen.

i) Selbstverständlich kann der Reisepreis statt der Zahlungsart Überweisung bar bei A in Euro beglichen werden.

3. Die Leistungen

a) Die vertraglichen Leistungen des A werden mit Gewissenhaftigkeit und Sorgfalt ausgeführt. Sie richten sich nach der verbindlichen Leistungsbeschreibung (Prospekt/Katalog/Angebot) sowie den Reiseunterlagen, insbesondere der schriftlichen Reisebestätigung.

b) Nebenabreden, besondere Vereinbarungen, vereinbarte Sonderwünsche des Reisenden sind in die Reisebestätigung aufzunehmen (siehe auch Punkt 1a).

c) Für nicht im Katalog/Prospekt/Angebot ausgeschriebene Zustiegsorte kann ein Transferzuschlag erhoben werden. Die Liste liegt A und den vom ihm Beauftragten vor bzw. ist beim Buchen erhältlich.

d) Bei Ferienzielreisen, deren Dauer sich über mehrere Saisonzeiträume erstreckt, sind die Preise zu entrichten, die der jeweiligen Aufenthaltswoche entsprechen.

e) Maßgebend für die Gewährung einer evt. Kinderermäßigung ist das Alter des Kindes bei Reiseantritt.

f) Die Katalog- und Angebotsangaben sind für A bindend. A behält sich jedoch ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsabschluß eine Änderung der Angaben zu erklären, über die der Reisende vor Buchung selbstverständlich informiert wird.

g) Wird eine Leistungszeit vertraglich vereinbart, beginnt diese jedoch nicht vor dem Eingang einer etwa vereinbarten Anzahlung.

h) Wird eine Leistungsfrist vertraglich vereinbart, ist diese eingehalten, wenn bis zu ihrem Ablauf die Dienstleistung beginnt.

4. Preisänderungen

a) A kann vier Monate nach Vertragsabschluß Preiserhöhungen bis zu 5 % des Gesamtreisepreises verlangen, wenn nachweisbar und erst nach Vertragsabschluß konkret eintretend einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse Rechnung getragen wird. Auf den genannten Umständen beruhende Preiserhöhungen sind nur insoweit zulässig, wie sich die Erhöhung ausgehend vom Beförderungs-, Abgaben- und Wechselkursanteil konkret berechnet auf den Reisepreis auswirkt.

b) Eine Preiserhöhung kann nur bis zum 21. Tag vor dem vereinbarten Abreisetermin verlangt werden. Eine zulässige Preisänderung einer wesentlichen Reiseleistung hat A dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis von dem Preiserhöhungsgrund zu erklären.

c) Bei Preiserhöhungen nach Vertragsabschluß um mehr als 5 % des Gesamtpreises kann der Reisende kostenlos zurücktreten oder statt dessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn A in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot zu offerieren.

d) Die Rechte nach Punkt 4.c) hat der Reisende unverzüglich nach der Erklärung des A diesem gegenüber geltend zu machen.

5. Leistungsänderungen

a) Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluß notwendig werden und vom A nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt werden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.

b) Eine zulässige Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat A dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis des Änderungsgrundes zu erklären.

c) Im Fall der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten oder statt dessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn A in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot zu offerieren. Punkt 4.d) gilt entsprechend.

6. Rücktritt

a) Nach dem jederzeit möglichen Rücktritt ist der Reisende verpflichtet - soweit ihm nicht der Nachweis gelingt, ein Schaden     sei überhaupt nicht oder wesentlich niedriger eingetreten - pauschal folgende Entschädigung zu zahlen:

- erfolgt der Rücktritt bis 4 Wochen vor Reisebeginn: 5 % des Gesamtpreises, mindestens jedoch 30 Euro pro Person,

- erfolgt der Rücktritt ab 28. Kalendertag vor Reisebeginn: 15 % des Gesamtpreises,

- bei Rücktritt ab 21. Kalendertag vor Reisebeginn: 35 % des Gesamtpreises,

- bei Rücktritt ab 14. Kalendertag vor Reisebeginn: 50 % des Gesamtpreises,

- bei Rücktritt ab 6. Kalendertag vor Reisebeginn bis 1 Kalendertag vor Reisebeginn: 65 % des Gesamtreisepreises als   Stornokosten.

- Bei Nichtanreise bzw. Nichterscheinen zur Abfahrt wird eine Stornogebühr in Höhe von 80 % des Gesamtpreises erhoben.

b) Bei Stornierung von Reisen, in deren Leistungen bzw. Zusatzleistungen Eintrittskarten enthalten sind, ist ab 60 Tage vor Reisebeginn zu den üblichen Stornierungsgebühren der volle Preis der Eintrittskarten zu entrichten, sofern diese nicht anderweitig genutzt werden können.

c) Erfolgt die Stornierung einer Buchung nur teilweise (Anzahl, Personen, Leistungen), beziehen sich obige Entschädigungssätze auf die Differenz der Rechnungssummen.

d) Maßgeblich für den Lauf der Fristen ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei A. Dem Reisenden wird der schriftliche Rücktritt per Einschreiben mit Rückschein empfohlen.

7. Ersatzreisende

a) Der Reisende kann sich bis zum Reisebeginn durch einen Dritten ersetzen lassen, sofern dieser den besonderen Reiseerfordernissen genügt und seiner Teilnahme nicht gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.

b) Der Reisende und der Dritte haften dem A als Gesamtschuldner für den Reisepreis.

c) Der Reisende und der Dritte haften dem A als Gesamtschuldner für die durch die Teilnahme des Dritten entstehenden Mehrkosten, regelmäßig pauschaliert und ohne weiteren Nachweis auf 20 Euro.

8. Reiseabbruch

Wird die Reise infolge eines Umstandes abgebrochen, der in der Sphäre des Reisenden liegt (z. B. Krankheit), so ist A verpflichtet, bei evt. Leistungsträgern die Erstattung ersparter Aufwendungen sowie erzielter Erlöse aus der Verwertung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen zu erreichen. Dies gilt nicht, wenn völlig unerhebliche Leistungen betroffen sind oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

9. Störungen durch den Reisenden

A kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung erheblich weiter stört, so daß seine weitere Teilnahme für A und/oder die Reiseteilnehmer nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. A steht in diesem Fall der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung ergeben. Schadensersatzansprüche im übrigen bleiben unberührt.

10. Mindestteilnehmerzahl

a) Ist in der Beschreibung der Reise (Prospekt/Katalog/Angebot) ausdrücklich auf eine Mindestteilnehmerzahl und die Rücktrittserklärungsfrist (spätestens bis zwei Wochen vor Reisebeginn) hingewiesen, so kann A erklären, daß die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht und die Reise nicht durchgeführt wird.

b) A wird dem Reisenden die Erklärung nach Punkt 10.a) unverzüglich nach Kenntnis der nichterreichten Teilnehmerzahl zugehen lassen.

c) Der Reisende kann die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn A in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot zu offerieren.

d) Der Reisende hat A sein Recht nach Punkt 10.c) unverzüglich nach Zugang der Erklärung des A diesem gegenüber geltend zu machen.

e) Macht der Reisende nicht von seinem Recht nach Punkt 10.c) Gebrauch, ist der vom Reisenden bereits gezahlte Betrag unverzüglich zurückzuerstatten.

11. Kündigung infolge höherer Gewalt

a) Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung erheblicher Art durch nicht vorhersehbare Umstände wie Krieg, innere Unruhen, Epidemien, hoheitliche Anordnung (z. B. Entzug von Landerechten, Grenzschließung), Naturkatastrophen, Havarien, Zerstörung von Unterkünften oder gleichwertige Fälle berechtigen beide Teile allein nach Maßgabe dieser Vorschrift zur Kündigung.

b) Im Falle der Kündigung kann A für erbrachte oder noch zu erbringende Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen.

c) A ist im Kündigungsfalle zur Rückbeförderung verpflichtet, falls der Vertrag die Beförderung mit umfaßt. In jedem Fall hat er die zur Durchführung der Vertragsaufhebung erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.

d) Die Mehrkosten für die Rückbeförderung tragen die Parteien je zur Hälfte, die übrigen Mehrkosten hat der Reisende zu tragen.

12. Gewährleistung und Abhilfe

a) Sind die Reiseleistungen nicht vertragsgemäß, so kann der Reisende Abhilfe verlangen, sofern diese nicht einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Die Abhilfe besteht in der Beseitigung des Reisemangels bzw. einer gleichwertigen Ersatzleistung.

b) Der Reisende kann eine Herabsetzung des Reisepreises verlangen, wenn er den oder die Reisemängel bei der örtlichen Reiseleitung, dem Reiseleiter, oder, falls ein Reiseleiter nicht erreichbar ist, bei A direkt anzeigt, soweit nicht erhebliche Schwierigkeiten die Mängelanzeige gegenüber A unzumutbar machen. Die Telefon- und Telefaxnummern ergeben sich aus den Reiseunterlagen. Unterläßt der Reisende schuldhaft die Mängelanzeige, so stehen ihm keine Ansprüche auf Herabsetzung des Reisepreises zu. Ein derartiger Minderungsanspruch kann nicht auf Dritte übertragen werden.

c) Ist die Reise entsprechend vereinbarter Bedingungen mangelhaft und leistet A nicht innerhalb der von dem Reisenden bestimmten angemessenen Frist Abhilfe, so kann der Reisende auch selbst Abhilfe schaffen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Einer Fristsetzung bedarf es nicht, wenn A die Abhilfe verweigert oder ein besonderes Interesse des Reisenden die sofortige Selbsthilfe rechtfertigt.

d) Wird die Reise durch einen Mangel erheblich beeinträchtigt, so kann der Reisende eine angemessene Frist zur Abhilfe setzen. Verstreicht die Frist nutzlos, so kann der Reisende den Reisevertrag kündigen. Die Fristsetzung ist entbehrlich, wenn die Abhilfe unmöglich ist, verweigert wird oder die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist. Dies gilt entsprechend, wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem und A erkennbaren Grund nicht zumutbar ist.

e) Bei berechtigter Kündigung kann A für erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen eine Entschädigung verlangen. Für deren Berechnung sind der Wert der erbrachten Reiseleistungen sowie der Gesamtpreis und der Wert der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen maßgeblich. Das gilt nicht, sofern die erbrachten oder zu erbringenden Reiseleistungen für den Reisenden kein Interesse haben. A hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, die infolge der Vertragsaufhebung notwendig sind. Ist die Rückbeförderung vom Reisevertrag mit umfaßt, so hat A auch für diese zu sorgen und die Mehrkosten zu tragen.

f) Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einen Umstand, den A nicht zu vertreten hat. Ein derartiger Schadensersatzanspruch kann nicht auf Dritte übertragen werden.

13. Mitwirkungspflicht des Reisenden

Der Reisende ist verpflichtet, die ihm zumutbaren Schritte zu unternehmen, um eventuelle Schäden gering zu halten.

14. Haftung

a) Die vertragliche Haftung des A für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist maximal auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,

aa) soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder

ab) wenn A für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

b) Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf diese beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich A gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen oder auf die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen.

c) A haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z. B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche etc.) und die in der jeweiligen Reiseausschreibung als Fremdleistung gekennzeichnet sind. Für die Richtigkeit der Angaben in Hotel- und Ortsprospekten, die der Eigenwerbung von Leistungsträgern dienen, haftet A nicht.

d) Für alle Schadensersatzansprüche des Kunden gegen A aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet A bei Sachschäden mit maximal bis zu 2.000 Euro. Übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Reisenden und Reise. Dem Kunden wird in diesem Zusammenhang im eigenen Interesse der Abschluß einer Reiseunfall- oder Reisegepäckversicherung empfohlen.

15. Ausschluß von Ansprüchen und Verjährung

a) Ansprüche wegen mangelhafter Reiseleistung, nachträglicher Unmöglichkeit und wegen Verletzung von Nebenpflichten hat der Reisende innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber A geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist können Ansprüche nur geltend gemacht werden, wenn der Reisende die genannte Frist ohne eigenes Verschulden nicht einhalten konnte.

b) Bei grobem Verschulden verjähren die in Punkt 15. a) betroffenen Ansprüche in zwei Jahren.

c) Im übrigen gilt, insbesondere auch bei arglistigem Verschweigen des Mangels, die regelmäßige Verjährungsfrist.

d) Macht der Reisende nach vertraglich vorgesehenem Reiseende Ansprüche innerhalb eines Monates per Einschreiben mit Rückschein geltend, so ist die Verjährung solange gehemmt, bis A die Ansprüche schriftlich zurückweist.

16. Abtretung

Minderungs- und Schadensersatzansprüche des Reisenden sind nicht abtretbar und können nur durch die Vertragspartner bzw. den Geschädigten selbst geltend gemacht werden. A ist berechtigt, seine Forderungen aus Leistungen zu Finanzierungszwecken abzutreten.

17. Paß-, Visa- und gesundheitspolizeiliche Formalitäten

a) A weist auf Paß-, Visumserfordernisse einschließlich der Fristen zur Erlangung dieser Dokumente und gesundheitspolizeiliche Formalitäten in dem von ihm herausgegebenen und dem Reisenden zur Verfügung gestellten Unterlagen oder durch Unterrichtung vor der Buchung einschließlich zwischenzeitlicher Änderungen insbesonders vor Vertragsabschluß und Reisebeginn hin, die für das jeweilige Reiseland für Staatsbürger der BRD ohne Besonderheiten wie Doppelstaatsbürgerschaft etc. gelten.

b) Bei pflichtgemäßer Erfüllung der Informationspflicht durch A hat der Reisende die Voraussetzungen zu schaffen, sofern sich nicht A ausdrücklich zur Beschaffung der Visa oder Bescheinigungen etc. schriftlich verpflichtet hat.

c) Entstehen z. B. infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen für die Reise Schwierigkeiten, die auf das Verhalten des Reisenden zurückzuführen sind (z. B. keine Beschaffung des erforderlichen Visums), so kann der Reisende nicht kostenfrei zurücktreten oder einzelne Reiseleistungen folgenlos in Anspruch nehmen.

18. Gerichtsstand

a) Der Reisende kann A nur an dessen Sitz verklagen.

b) Für Klagen des A gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgeblich, es sei denn, daß die Klage sich gegen Personen richtet, die nach Abschluß des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des A maßgeblich.

c) Für Klagen des A gegen Vollkaufleute (Firmen bzw. Agenturen) ist der Gerichtsstand ebenfalls der Sitz des A.

19. Allgemeine Bestimmungen

a) Sämtliche Angaben in den Angeboten/Katalogen/Prospekten von A entsprechen dem Stand bei Drucklegung. Die Berichtigung von Druck- und Rechenfehlern behält sich A vor.
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen begründet grundsätzlich nicht die Unwirksamkeit des Reisevertrages im übrigen.

b) Die Rechtsbeziehung zwischen A und dem Reisenden unterliegen ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Reisende ist ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die vorliegenden AGB zum Vertragsbestandteil werden. Dies gilt im Voraus als vereinbart. Der Reisende ist mit der Geltung der AGB einverstanden.

c) Sollte eine Bestimmung dieser AGB oder sonstige Vertragsbestimmung ganz oder teilweise unwirksam sein oder eine fehlende Regelung enthalten, so wird hierdurch die Wirksamkeit des Vertrages und sonstiger schriftlicher Vereinbarungen der Parteien im übrigen nicht berührt. Es gelten die jeweiligen gesetzlichen Regelungen. Eine unwirksame Bestimmung ist durch eine solche Regelung zu ersetzen, die in rechtlich zulässiger Weise dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahe kommt.

d) A steht für Fa. Lothar Langguth (Bergbummler Reisen), Oeserstr. 2, 01326 Dresden.

20. Sonstige Bestimmungen (nur für Reisemittler)

Erfolgen die Buchungen über einen Reisemittler (Reisebüro), der als Agentur für A tätig ist, gelten die vorstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen analog, sofern aus dem Agenturvertrag sich andere Regelungen nicht ergeben.

(Stand: 15. November 2004)